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Victoria Belikova

Vernissage »Schneewittchen wird 60« mit Victoria Belikova – Fotografien von Licht und Rückzug

Victoria Belikova ist in Moskau geboren und lebt seit 2004 mit ihrer Familie in Pesterwitz. Ihre fotografische Arbeit ist geprägt von Themen wie Vergänglichkeit, Emotionen und der stillen Poesie des Alltags. In ihren Stillleben und Porträts entstehen intime Momente, die das Unsichtbare sichtbar machen, oft feine Stimmungen und innere Erfahrungen, die sich der direkten Darstellung entziehen.
Dabei verankert sie sich in einer feministischen Bildtradition, die Metapher und performative Selbstinszenierung nutzt, um innere Wahrheiten und persönliche Narrative sichtbar zu machen. Überlagerungen, Spiegelungen und Unschärfen dienen ihr als visuelle Sprache, um das Spannungsverhältnis zwischen innerem Selbst und äußerer Wahrnehmung greifbar zu machen. So hinterfragt sie das kritische Selbstbild, das häufig im Widerspruch dazu steht, wie die Außenwelt uns sieht, und dekonstruiert gängige Klischees weiblicher Erscheinung und Erwartung. Die Metapher „Schneewittchen wird 60“ nimmt die Märchenfigur aus ihrer makellosen Jugend heraus und zeigt sie in einem Alter, in dem sie sich nichts mehr vormachen muss. Mit 60 ist die äußere Hülle leichter geworden, unwichtiger, während die Innenwelt an Gewicht, Tiefe und Klarheit gewonnen hat. Diese Schneewittchenfrau kennt ihre wahren Wünsche und kann ihnen folgen, ohne die Zustimmung anderer zu suchen, ehrlicher zu sich selbst, vielleicht nach innen gekehrter und zugleich freier in ihren Entscheidungen. 

und Liederabend mit »Duo Willma«

Frauenliebe und -leben von Robert Schumann bis Libby Larsen mit Brynne McLeod (Mezzosopran) & Julia Aldinger (Klavier)

Das Konzertprogramm des Duos Willma "FRAUENLIEBE- UND LEBEN" reicht von Kompositionen von Robert Schumann bis Libby Larsen und erzählt in Liedern von Frauen, ihrem Leben und ihren Sehnsüchten und Konflikten.

Die begleitenden Fotografien greifen diese Stimmungen auf und zeigen die poetische, emotionale Seite weiblicher Erfahrungen. So entstehen zwischen Musik und Bild Resonanzen, die Zuhörerinnen und Zuhörer auf unterschiedlichen Sinnesebenen berühren.


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Kommentare: 1
  • #1

    Julia (Freitag, 12 September 2025 15:54)

    Es war so schön, bei Euch zu Gast gewesen zu sein! Danke!